Mai 2012

by Nils Mohl on Juni 1, 2012

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Fragebogen*

*Pausenprogramm: Der reguläre Blog setzt in diesem Monat aus.

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internationales literaturfestival berlin – Sparte Internationale Kinder- und Jugendliteratur

 

1 Persönliche Daten

 

1.1

Ihr Vor- und Nachname

Nils Mohl

 

1.2

Ihre E-Mail-Adresse

post@nilsmohl.de

 

1.3

Ihre Telefonnummer

… ist eine Handynummer.

 

1.4

Ihre Handynummer

+49 172 9444 119

 

1.5

Ihre Adresse

Ossietzkystr. 8, D-22043 Hamburg

 

1.6

Ihre Website

www.nilsmohl.de

www.facebook.de/nilsmohl

 

 

2 Logistik

 

2.1

Von wo werden Sie voraussichtlich nach Berlin reisen?

Hamburg.

 

2.2

Wohin werden Sie voraussichtlich von Berlin aus reisen?

Hamburg.

 

2.3

Das 12. internationale literaturfestival berlin findet vom 4. bis zum 15. September 2012 statt. Die Veranstaltungen der Sparte Internationale Kinder- und Jugendliteratur finden vom 3. bis zum 15. September statt. Ich schlage Ihnen vor, vom Montag, 10. September 2012 (Anreise) bis zum Freitag, 14. September (Abreise) nach Berlin zu kommen. Sollte dies für Sie nicht möglich sein – welcher konkrete Zeitraum würde Ihnen besser passen?

Abreise gerne bereits Donnerstag, 13. September, wenn dort zum Abschluss keine besonderen Veranstaltungen mehr geplant sind. Anreisevorschlag ist gekauft. Gerne ein früher Abendzug, Ankunft gegen 20 Uhr.

(Pullmanwagen.)

 

 

3 Publikationen

 

Für unsere Publikationen (Katalog, Programmheft, Website, Facebook) benötigen wir von Ihnen folgende Informationen und Unterlagen:

 

3.1

Biografische Informationen, die Sie gerne in der ausführlichen Biografie, die wir für Sie erstellen, enthalten haben möchten.

Sie machen das schon. Verweis auf die Internetseite schadet nie.

 

3.2

Ihre vollständige Bibliografie

– Revolution (zus. mit Max Reinhold). Stück; UA: Basel (Raum 33), 2003.

– Kasse 53. Roman. Achilla Presse, 2008.

– Ich wäre tendenziell für ein Happy End. Storys. Plöttner Verlag, 2009.

– Ballade von dünnen Männern. Erzählung. Hosentaschenverlag, 2010.

– Es war einmal Indianerland. Roman. Rowohlt, 2011.

– Stadtrandritter. Roman. Rowohlt, 2013.

(Vollständige Bibliografien von lebenden Autoren … Okay, ich lasse mich jetzt festnageln: „Astronauten, Astronauten. Roman. Rowohlt, 2014“, „Da draußen warten noch ganz andere Abenteuer, hört man. Das Making-of zur Stadtrandtrilogie. Rowohlt, 2015“, „Zivilisten. Roman. Rowohlt 2027“, „Publikumsbelehrung. Sämtliche Stücke, Forumlit Verlag, 2029“, „Tendenziell immer dafür! Gesammelte Interviews, Forumlit Verlag, 2031“, „Kommando Himmelfahrt. Gedichte letzter Hand. Klimbimson Presse, 2061“.)

 

3.3

Ein digitales Farbfoto von Ihnen (mit einer Auflösung von mindestens 300 dpi, mit Nennung des Fotografen und einer Bestätigung, dass wir das Foto für alle unsere Publikationen kostenfrei nutzen können und an Journalisten zur kostenfreien Nutzung weitergeben können)

Sechs zur freien Auswahl unter: www.nilsmohl.de/pressefotos

 

3.4

In unseren Publikationen möchten wir Sie gerne nicht nur durch eine Biografie und eine Bibliografie vorstellen, sondern darüber hinaus noch etwas persönlicher. Deshalb haben wir eine Bitte und drei Fragen an Sie:


3.5

Unsere Bitte: Wir würden uns über Ihren persönlichen Beitrag zum Thema »Berlin« sehr freuen. Welche Assoziationen haben Sie, wenn Sie an diese Stadt denken? Wir möchten einen individuellen Stadtplan von Berlin aus Beiträgen zusammenstellen, die die Verbindungen unserer Gäste in die ganze Welt zeigen. Als wir unsere Gäste in den Vorjahren um Beiträge zu diesem Thema baten, übertrafen die Resonanz und Vielfalt der Rückmeldungen unsere Erwartungen: Gedichte, Kurzessays, Zeichnungen, Fotos, Collagen und viele andere Zuschriften erreichten uns. Wie Sie sehen, kann Ihr Beitrag also jede beliebige Form haben. Wenn Sie uns etwas Schreiben wollen, bitten wir Sie allerdings, dies handschriftlich zu tun. Ihr »Berlin«-Beitrag wird in unserem Festivalkatalog erscheinen. Bitte schicken Sie Ihren Beitrag per E-Mail an christoph.peter@literaturfestival.com oder per Post an

 

internationales literaturfestival berlin

Christoph Peter
Chausseestraße 5
10115 Berlin

 

Grüße aus dem Hamburger Osten.

(Assoziation: Das marode Loch, in dem die Boxstaffel der Humboldt Mitte der 90er trainiert hat. Universitätsstraße, Erdgeschoss. Staubpartikel, die im künstlichen Licht herumwirbeln. Halbblinde Spiegel an der Wand. Mürbe Taue, die den Ring markieren. Ein Trainer mit breitgekloppter Nase, auf den das Wort „vierschrötig“ zur Beschreibung von Gestalt und Charakter passt wie ein gut sitzender Handschuh. Ein Haufen austrainierter Jungs, soeben Deutscher Hochschulmeister geworden. Eindrücke, wie geschaffen für alle, die sich nach Abenteuer sehnen und – einschließlich der rechten Graden, mit der mir beim Training dann mal die Lichter ausgeblasen werden – später enorm wertvoll beim Schreiben von „Es war einmal Indianerland“.)

 

Und nun unsere drei Fragen, die zusammen mit Ihren Antworten in unserem Programmheft erscheinen:

 

3.6

Welches Buch hat Sie als Kind oder Jugendlicher besonders fasziniert und warum?

Hagel und Granaten: „Tim und Struppi, Die sieben Kristallkugeln“ von Hergé. Der Stil, die Ligne Claire. Die skurrilen Figuren. Nicht zuletzt aber: Der Ruch des Verbotenen, der dem Werk anhaftete. Fußnote: Für den Knirps von vielleicht sieben, acht Jahren, der ich war, bedeutete der Band die eisenhart ausgehandelte Belohnung für den ersten Zahnarztbesuch. Präzise: für den ersten Zahnarztbesuch, bei dem ich auch bereit war, den Mund zu öffnen. Erworben bei Spielzeug Dluzak im Einkaufszentrum Jenfeld, wo ich zuvor bereits mehrfach in die 64 Seiten hineingeblättert hatte. Vehementer Protest meiner Mutter bis zur Kasse. Ihr Standpunkt: kein Kinderbuch.

 

3.7

Welche Persönlichkeit aus unserem oder einem vergangenen Zeitalter würden Sie gerne einmal treffen und über was würden Sie sich mit dieser unterhalten?

Fatih Akin. Über das Geschichtenerzählen.Und Filme.

 

3.8

Wie heißt das Buch, an dem Sie gerade arbeiten, und was für eine Person oder was für ein Ereignis steht im Zentrum dieses Buchs?

„Stadtrandritter.“ Hauptfiguren: Silvester und Merle. Zwei, die nicht zueinander finden. Beide kurz vorm Schulabschluss und Jugendgruppenleiter in derselben Kirchengemeinde. Herbst. Eine Menge Regen, wenig Licht, fallendes Laub. Stattliche Betontürme und festungsartige Plattenbaublocks: Vor dieser Kulisse steuert alles auf eine Feier zu, die in den Gemeinderäumen unter der Kirche stattfindet und infernal endet. Ein Epos in neun Âventiuren. Teil zwei der Liebe-Glaube-Hoffnung-Trilogie über das Erwachsenwerden, zu der „Es war einmal Indianerland“ der Auftakt war.

 

4 Veranstaltungen

 

4.1

Haben Sie einen besonderen Wunsch, was Sie in Berlin erleben möchten – bezogen auf Ihre Veranstaltungen, aber auch bezogen auf Ihren Aufenthalt im Allgemeinen?

(Gehört das hierher? Bilde mir seit geraumer Zeit ein, Moritz Bleibtreu wäre der ideale Sprecher für eine Hörbuchfassung von „Indianerland“. Eine Veranstaltung mit ihm als Gast – hätte was. Tatsächlicher besonderer Wunsch: die Antworten der anderen Autoren auf diese Frage lesen. D. h. die Antworten, die sie nicht geschrieben haben.)

 

4.2

Auf welche Rahmenbedingungen und Details legen Sie als Autor bei Veranstaltungen besonderen Wert?

Kein Tisch. Stuhl reicht. Mikrofon, wenn das der Raum erfordert.

(Backstage Wasser ohne Sprudel, Aperol sowie eine Flasche Prosecco, gut gekühlt. Humidor. Flauschiger Bademantel. Obstkorb. Digitaler Mitschnitt der Veranstaltung in Wort und Bild. Das Übliche. Ein Masseur?)

 

4.3

Welche Bücher würden Sie gerne auf dem internationalen literaturfestival berlin vorstellen? Wir würden uns freuen, verschiedene Veranstaltungen zu Ihrem Buch Es war einmal Indianerland zu organisieren.

Sehr schön.

 

4.4

Mit welchen Altersgruppen arbeiten Sie bei Veranstaltungen besonders gern zusammen?

Mit allen, die zuhören möchten.

 

Jenfeld, Mai 2012

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Fortsetzung folgt …

(Lieferung monatlich.)

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