Veröffentlichungen

by Nils Mohl on April 1, 2003

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nils mohl_astronauten

Zeit für Astronauten
Roman. Rowohlt.
Taschenbuch, 432 Seiten
ISBN 978-8-499-21678-7
Erscheinungstermin: April 2016
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Kröte des Monats, STUBE Wien

 

„Ach, reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: ‚Zeit für Astronauten‘ ist ein geniales Buch …“
Ulf Cronenberg, Jugendbuchtipps

„Die Sprache ist wortreich und schnell … mit messerscharfen Dialogen. Und einer Dramaturgie, bei der die Leserinnen und Leser aufpassen müssen, dass sie den Faden nicht verlieren.“
Stephanie Jaeckel, NZZ

„Jeder Satz sitzt, beobachtet wird scharf. Viele Details werden überliefert, böse, schön, in beiden Fällen gnadenlos und herzzerreißend. Die Frage nach der Zukunft wird ebenso hart gestellt. Die Reaktionen der Figuren wirken immer echt. Sie weichen aus, ergeben sich, manchmal nur scheinbar. Träumen, flüchten, sind fest entschlossen zu gestalten. Mohl spielt Szenarien durch, aus einer bestimmten Situation folgen andere mit erschütternder Logik. Man erschrickt beim Lesen. Ist die Zukunft derart vorherbestimmt? Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? … Großartiger Abschluss der Liebe-Glaube-Hoffnung-Trilogie.“
Magali Heißler, TITEL Kulturmagazin

„Mohls große Stärke ist diese Spitzfindigkeit für sprachliche Einfälle: jeder Satz sitzt perfekt und lässt poetische auf komische auf messerscharf beobachtend-sezierende Beschreibungen folgen. Aber nicht nur sprachlich ist der Roman eine große Freude, gerade im Zusammenspiel von Handlung und Darstellung offenbart sich der besondere Reiz des Bandes, der im Übrigen nahtlos die Brillanz der Trilogie fortführt.“
Anna Stemmann, Footnoters

„Für Körts, der sich von keinem Fehlstart verunsichern lässt, besteht kein Zweifel, dass diesmal er die Rolle des edlen Ritters (Retters) übernimmt. In seiner entwaffnenden Zuversicht stellt er sich dabei so genial verkorkst an, dass man ihm sogar als Leserin mit Sympathie folgt. … Ihm kommt die Rolle des Außerirdischen zu – unverwüstlich durch seine extraterrestrischen Kräfte, ein Fremdkörper auf jedem Stern im All und dennoch immer mit dem Heimatplaneten verbunden. Wer zurück nach Hause finden will, sollte sich an ihn halten.“
Heidi Lexe, STUBE

„Dachte man schon nach Es war einmal Indianerland, da könne nichts Größeres mehr nachkommen, erschlug das ereignisreiche, mehr als doppelt so dicke Stadtrandritter den Leser mit einer ebenso packenden und ergreifenden Mehrstrang-Geschichte – mit Zeit für Astronauten wächst Nils Mohl nun erneut über sich hinaus und saugt den Leser mit seiner Erzählkunst in eine neue, komplexe Story hinein. Wie ein schwarzes Loch, das sämtliche Materie absorbiert.“
Chris Popp, Booknerds

 

 

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Cover_Das Treffen, das es nicht gab_NM

Heimatland so gut wie am Ende
in: Das Treffen, das es nicht gab
Erzählung. Kitos Knygos, Vilnius.
Deutsch, Französisch, Litauisch, 80 Seiten
Auflage: 800
ISBN 978-609-427-184-7
Erscheinungstermin: Februar 2015

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„Was hätte passieren können, wenn Thomas Mann und Jean-Paul Sartre und seine Begleitung sich auf den Dünen Niddens begegnet wären? Was verbindet Nidden, Sartre und Mann, oder was könnte sie verbinden? Wie sind die Fäden eines Landes, zweier Denker und der Geschichte miteinander verflochten, oder wie könnten sie es sein?“ Klappentext

 

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Mogel
Roman. Rowohlt.
Taschenbuch, 200 Seiten
ISBN 978-3499215377
Erscheinungstermin: Oktober 2014
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White Raven 2015
Die Besten 7,  Deutschlandfunk

 

„Miguel verbringt als Miguela einen ganz besonderen Abend, denn als Mädchen fühlt er sich völlig anders und hat sogar die Chance, mit Candy, dem tollsten Mädchen der Schule, unverfänglich zu reden. Nur so ganz glatt geht es dann doch nicht aus … Ein „echtes“ Buch, mitten aus dem Leben der Jungs gegriffen und überraschend.“
FAZ Literaturkalender

„Erneut eine temporeiche Geschichte aus der real-fiktiven Welt am Rande der Großstadt.“
Ulrike Peters, Buch aktuell

„Es geht auch darum, die Welt eine Nacht mit anderen Augen zu sehen. Das hat Mohl in diesem Roman sehr sensibel und sehr schön in schnellem Tempo, in kurzen Dialogpassagen herausgearbeitet.“
Ute Wegmann, Deutschlandfunk

„The evening takes many a surprising turn until the whole story ends in a spectacular showdown – true Quentin-Tarantino style. With his sex change, Miguel calls gender boundaries into question and for this one evening invents the story of Miguela. This uncovers the underlying theme of this book: storytelling itself. A mix of thriller, picaresque novel, comedy, and socio-critical novel, “Mogel” exhibits its literariness and the worth of storytelling.“
International Youth Library

„Schräger All-Age-Roman mit Witz und Gefühl bis zum furiosen Showdown.“
Elisabeth Zehetmayer, bn.bibliotheksnachrichten

„Jemand anderer wäre mit diesem Plot heillos im Klischee untergegangen, Nils Mohl aber reizt Plattitüden launig aus und hat sichtlich Spaß daran, die verdächtig reibungslos laufende Geschichte im Bewusstseinsstrom seines gewitzten Erzählers auflaufen zu lassen. Witzig, leicht und clever gewinnt das Wort ‚mogeln‘ auch eine narrative Bedeutung.“
Seitenweise Kinderliteratur 2014

„Atmosphärisch präziser Blick in die Jugendszene“
Donaukurier

„Der Hamburger Autor Nils Mohl zählt zu jenen Sprachgewandten, die auf gewagte Art mit ihren Figuren die Zeit der Jugend erzählen können.“
Hamburger Abendblatt

„Was sich zuerst wie ein Albtraum anfühlt, entwickelt sich zu einem erstaunlichen Abenteuer. Dabei überzeugt Miguel als Miguela und aufgeweckter Ich-Erzähler … beste Unterhaltung.“
Badische Zeitung

„Die Sinne des Protagonisten übertragen sich sozusagen auf den Beobachter der Geschichte – und das ist eine Gabe, die nur wenige Autoren in diesem Maß besitzen. Schon gar nicht in Kombination mit einer beeindruckenden Lesernähe, wie es hier der Fall ist.“
Chris Popp, booknerds

„Mohls Sprache und Stil sind locker, leicht und dem Jugendjargon nachempfunden, voller Spezialausdrücke, wie der ‚erektionswürdigen Candy‘, dem alkfreien ‚Pussybier‘ und anderem … Eine schöne Geschichte für Jugendliche und alle, die sie besser verstehen wollen.“
Literaturgarage

„Endlich etwas anderes als tschick!“
Kyriaki Marati, Buecher-Logbuch

„Wer dieses Buch nämlich angefangen hat, kann nicht mehr aufhören und wird sich plötzlich als richtiger Leser fühlen. Es macht erlebbar, dass Literatur einen etwas angeht, dass man sich und seine Situation wiederfinden kann und dass man in fremden Zungen zu sich selber spricht. Für alle anderen, die die Altersgrenze von 3 x 6 Jahren schon passiert haben, ist „Mogel“ ein literarisches Petit Four, das –gleich einem Proust´schen Madeleine,um im Bild des Gebäcks zu bleiben, – Erinnerungen weckt.“
Jochen Heins, AJuM

„Miguel erlebt einen unvergesslichen, gefährlichen Abend… eben einen jener Abende, die nur den Bruchteil der Zeit ausmachen, bevor man endlich von zu Hause ausziehen kann, die man aber nie mehr vergisst. Die Story einer rauschhaften Nacht, die – so schräg sie auch ist – jedem von uns passiert sein könnte.“
WDR 1Live

„Dem leisen Beobachter Nils Mohl gelingt der Blick in die Jugendwelt ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Anbiederei an die Jugendkultur.“
Misha Leuschen, Hinz&Kunzt

„Doch wie sie diesen Samstagabend und vor allem wie Miguel davon erzählt, ist … ist … mir fehlen hier die Worte, bzw. mein karger Wortschatz kann nicht ausdrücken, was Nils Mohl sprachlich vollbringt. Sein Begriff ‚erektionswürdig‘ trifft es am besten, aber der ist jetzt eben doch geklaut … und nun für immer und ewig in meinem Kopf verankert und mit Mogel verbunden. Es gibt wahrscheinlich Schlimmeres.“
Ulrike Schimming, Letteraturen

„Basiert also Mogeln hier auf dem Erzählen, stellt sich die Frage, ob dies auch andersherum gilt: Ist Erzählen nicht auch immer mogeln? Diese Überlegung schwingt bei Mohl mit, und sie verleiht dem Roman eine sprachphilosophische, selbstreflexive Dimension. Doch keine Angst: Sie drängt sich nicht auf. Denn an seiner Oberfläche glitzert und blinkt der Text, trotz aller Warnungen, immer noch wie die Diskokugeln auf dem Cover.“
leporello.ch

„… bei ‚Mogel‘ kommen Leser auf ihre Kosten, die mehr wollen als gut erzählte Geschichten. Gut erzählt ist „Mogel“ auch, ohne Fragezeichen, aber es ist eben mehr: ein literarisches Werk mit einem eigenen Ton.“
Ulf Cronenberg, Jugendbuchtipps

„Fein zeichnet Nils Mohl, wie sich die drei Freunde um eine Balance bemühen zwischen Neidgefühlen, cool ausgestellter Abfälligkeit und der tiefen Überzeugung, Miguel könne schließlich nichts dafür … Das liest sich stark, es bleibt allen sprachlichen Kraftakten zum Trotz glaubwürdig.“
Friedtjof Küchermann, FAZ

 

 

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Märchen vom Reißaus
Erzählung. Literatur Quickie Verlag.
Pixibuch, 44 Seiten
ISBN 978-3942212991
Erscheinungstermin: Mai 2014

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„Wenn Night on Earth, Pulp Fiction oder Short Cuts Erzählbände gewesen wären, hätten wir ‚Autoren‘ wie Jarmusch, Tarantino oder Altmann im Programm, haben wir aber nicht. Dafür haben wir das ‚Märchen vom Reißaus‘ von Nils Mohl, geschicktes geschichtetes Geschichtenerzählen mit einem gewissen Schuss ‚Quak‘. Wie bitte!?“

Lou A. Probsthayn

 

 

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Stadtrandritter
Roman. Rowohlt.
Taschenbuch, 688 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 978-3-499216145
Erscheinungstermin: Oktober 2013
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Die Besten 7,  Deutschlandfunk
Ehrenliste Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis
Kulturzeit-Buchtipp Dezember 2013

 

„Ich kann Ihnen diesen Roman nur ans Herz legen. Ein Roman über junge Menschen. Aber es geht in diesem Roman auch um eine ganze soziale Welt, mit der wir alle jeden Tag immer zu tun haben.“
Michael Schmitt, 3sat

„Sein Stil ist stark beeinflusst vom Film, er komponiert ungeheuer dicht und arbeitet viel mit Sprüngen und abrupten Szenenwechseln … Mit ‚Stadtrandritter‘, diesem opulenten, inhaltsschweren, aber nie trägen Roman ist ihm das auf wunderbare Weise gelungen.“
Katja Weise, NDR

„Nils Mohl ist der zurzeit wohl ungewöhnlichste Jugendbuchautor des Landes. Seine Trilogie ‚Liebe-Glaube-Hoffnungʼ dürfte das spannendste Romanprojekt auf dem Jugendbuchmarkt sein.“
Morgenpost am Sonntag

„Ähnlich wie der gestorbene Wolfgang Herrndorf zählt Nils Mohl zu jenen sprachgewandten Autoren, die auf gewagte Art mit ihren Figuren die Zeit der Jugend erzählen können.“
Hamburger Abendblatt

„Auch ‚Stadtrandritter‘ ist ein großartiges Buch … Die Figuren bleiben haften, sie verlieren sich nicht aus dem Kopf, wenn man die letzte Seite gelesen hat.“
Ulf Cronenberg, Jugendbuchtipps

„Epos und umfassendes Mosaikbild eines Stadtteils.“
Kulturzeit, 3sat

„Drei Jahre hat er an ‚Stadtrandritter‘ gearbeitet, drei Jahre lang ist er noch mal in seine Jugendjahre eingetaucht, hat, was er gefunden hat, literarisch bearbeitet, hat es in eine kurze, knappe und intensive Sprache übertragen.“
Frank Keil, WELT am Sonntag

„Ein opulenter Roman.“
Ute Wegmann, Deutschlandfunk

„Der Hamburger Schriftsteller Nils Mohl schreibt auf wunderbar dichte und sprachgewandte Weise von der Zeit der Jugend.“
NDR Kultur

„Besonders wird der Roman durch seine stilistischen Kunstgriffe: Ein Making-of des Romans, Perspektivwechsel und nicht zuletzt eine unverwechselbar poetische Sprache …“
Berliner Zeitung

„Erzählerisch kreiert Mohl einen Flickenteppich aus Momentaufnahmen, der oft weder chronologisch noch logisch geordnet ist und über den der Leser immer wieder nachdenklich stolpert.“
Kieler Nachrichten

„Mohl erzählt in steten Vor- und Rückblenden und er fordert die Aufmerksamkeit der Leser mit winzigen Details und raffiniert drapierten Puzzlesteinen heraus. Verlorenes Rittertum, ausgebuffte Weiblichkeit oder Liebeswirren werden inspirierend eingeflochten. Trotz der geforderten Hirnakrobatik kann man die literarische Kost genießen.“
Robert Elstner

„Stadtrandritter ist ein komplexer, ernster und mitreißender Roman, der vor allem durch seine Multiperspektivität und sprachliche Gestaltung überzeugt.“
Anna Stemmann, KinderundJugendmedien.de

„‚Stadtrandritter‘ beschreibt atmosphärisch dicht einen Ausschnitt aus Hamburger Verhältnissen, die gern ignoriert werden. Die Innenstadt mit ihren glitzernden Geschäften scheint Lichtjahre entfernt.“ Hamburger Abendblatt

„Und wie gelingt es diesem Autor eigentlich eine solch verschachtelte Story so gelungen auf Papier zu transferieren? Der Autor zieht einen mit seinen Worten in einen Sog der Emotionen und sorgt bis zum Ende hin dafür, dass man das Buch am Liebsten in einem Rutsch verschlingen möchte.“
Zuckerkick – Statdtmagazin für Würzburg

„Zugleich gäbe es wohl kaum ein anderes Feld, auf dem sich die existenziellen Fragen des Lebens besser stellen ließen, als im Übergangsfeld von Jung- und Erwachsenendasein, noch angefacht durch die Radikalität der Jugend.“
taz

„WOW, ein Buch wie ein Paukenschlag. Das echte, pralle Leben! Einfach ist nicht(s). … Man muss sich gefasst machen auf viele Perspektiven, auf zackige Zeitsprünge, auf einen Blick, der alles ganz genau wie unter einem Brennglas unter die Lupe nimmt. Dann wird man belohnt mit einem intensiven Buch.“
ABRAXAS – Kinder- und Jugendliteraturfestival Zug

„Woran glaubst Du? Dieser Frage folgend, erzählt Nils Mohl von jugendlicher Sinnsuche in einer fragmentierten Welt … und erneut werden zahlreiche mediale Verweise, aber auch biblische Zeichensetzungen genutzt, um adoleszenten Figuren an den Bruchlinien ihres Lebens herauszufordern.“
Jury Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis

„Durch den strammen Griff und Zug der geschlossenen literarischen Faust wird dem Leser die Luft genommen, die dafür nötig wäre, den Roman in prägnanten, knapp beschreibenden Worten zu definieren – der Versuch, dies zu tun, fühlt sich an, als stünde man auf Puddingbeinen und solle nun eine Leiter hinaufklettern. Mit ‚Stadtrandritter‘ hat sich Nils Mohl ein Denkmal gesetzt …“
Christ Popp, Booknerds

 

 

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Es war einmal Indianerland
Roman. Rowohlt.
Taschenbuch, 352 Seiten, 12,90 Euro
ISBN 978-3-499215520
Erscheinungstermin: Februar 2011
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Oldenburger Kinder- Jugendbuchpreis 2011
Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2012
White Raven der Internationalen Jugendbibliothek München 2012

Eines der schönsten Bücher 2012 – prämiert von der Stiftung Buchkunst
Einladung zum White Ravens Festival 2012
Einladung zum Internationalen Literaturfestival Berlin 2012
Deutscher Jugendliteraturpreis 2012

 

„… brillant … grandios …“
Radio Bremen

„… das vielleicht beste Jugendbuch des Jahres.“
Radio Rottu Oberwallis

„Ein kleiner Bauchschmerz vor Glück – der Sommer-Roman 2011.“
Weltexpress

„… ein gefundenes Fressen für alle Fans von abgedrehten Streifen der Marke Tarantino … Alles in allem: Eine Mordsgeschichte. “
Zuckerkick

Ein Roman, der „… wie das Erwachsenwerden selber ist: Harte Szenenwechsel schlagen ein wie ein Unwetter. Ein Blitz. Ein Donner. Und was am Ende bleibt, das ist die Ruhe. Die Ruhe nach dem Sturm. Überwältigend und völlig unerwartet … Peng.“
Spiegel Online

„A highly original novel that stands out clearly from others in the genre.“
New Books in German

„… radikal im Erzählgestus, souverän und ironisch.“
Jury, Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2012

„Die Geschichte wird dich kriegen, früher oder später, denn sie knallt mitten rein. Wegen ihrer schnellen Schnitte, der rasanten Sprünge und dank einer Sprache, die einfach rockt.“
Ines Galling, Internationale Jugendbibliothek

„Einstellung für Einstellung ein immer makellos komponiertes Bild.“
Kieler Nachrichten

„Ein Roman auch von großer Zartheit. Es geht um Liebe, Vertrauen und Freundschaft.“
Tanya Lieske, Deutschlandfunk

„Endlich ein Buch, das nicht nur versucht, jugendlich und aus dem Leben gegriffen zu sein, sondern es auch ist!“
Leipziger Jugend-Literatur-Jury

„Nils Mohl ist großartig im Beschreiben intensiver Momente und erzeugt damit eine Atmosphäre, die das Lebensgefühl junger Leute einfängt. Vergleiche zu den Filmen von Michelangelo Antonioni oder auch zu ‚Short Cuts‘ nach den Kurzgeschichten des von ihm bewunderten Raymond Carver liegen nah.“
Internationale Jugendbibliothek, München

„… kunstvoll gebaut, mit seinen zahlreichen, kreativen Neologismen sprachlich innovativ und überzeugend … eine neue, aufregende Variante aus Bildungsroman und Liebesgeschichte.“
Jury, Deutscher Jugendliteraturpreis 2012

„… 340 Seiten, in denen sich ein Jugendlicher beeindruckend durch seinen ganz persönlichen inneren und äußeren Wilden Westen kämpft.“
Karin Haller, Ö1

„… rasant und unkonventionell geschrieben, überschreitet in jeder Hinsicht Grenzen und wird nicht nur die Herzen eingefleischter Wildwest-Fans höher schlagen lassen.“
Nana Wallraff, Lesebar

„Nils Mohl liebt Konjunktiv-II- Motive, … also Geschichten, die nur im eigenen Kopf spielen, die auf die Frage ‚Was wäre wenn?‘ antworten und den Blick auf das Hier und Jetzt komplett verbauen. Mit Es war einmal Indianerland hat er dieser Verwirrung eine beeindruckende Form gegeben.“
Süddeutsche Zeitung

„Mit der Aufgabe der zeitlichen Reihung werden auch Kausalzusammenhänge in Frage gestellt, was wiederum durch die generelle Unzuverlässigkeit des Erzählers unterstrichen wird. Er wirkt dissoziiert und inszeniert sich einerseits als Underdog, ist andererseits aber auch sehr eloquent, kreativ und reflektiert. Seine Sprache ist elliptisch, wirkt aber gerade deshalb sehr lebensnah.“
Goethe Institut

“ … eine der größten Überraschungen … Von der Bezeichnung ‚Jugendbuch‘ sollte man sich dabei nicht abschrecken lassen, denn um ‚Indianerland‘ zu verstehen, sollte man mindestens 16 Jahre alt sein, die Grenze nach oben ist völlig offen.“
noisyNeighbours

„… schön erzählt – schön durcheinander, schön jugendlich, voller schöner Wörter …“
MDR Sputnik

„Ein modernes Buch, mit aufregender Dramaturgie … ungewöhnlich gut.“
Radio Fritz

„… ein wirklich besonderes Buch, … ein Glücksfall … Kurz gesagt: Ich will mehr davon!“
Ulf Cronenberg, Jugendbuchtipps.de

„Lesen Sie dieses Buch, genießen Sie es, es ist anders, es ist besonders, es ist einfach grandios.“
Sabine Ludwig, Laudatio Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2011

 

 

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Ballade von dünnen Männern

Ballade von dünnen Männern
Erzählung. Hosentaschenverlag.
Bröschüre, A3, gefalzt, 2 Seiten, 2,99 Euro
ISBN 978-3-938442-65-4
Erscheinungstermin: März 2010
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Klagenfurter Literaturkurs-Stipendium 2004

 

„… Nicht nur wer dünne Männer mag, wird sich das besorgen.“
Heimo Strempfl, Minthouse

 

 

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Ich wäre tendenziell für ein Happy End
Storys. Plöttner.
Hardcover o. S., 138 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 978-3-938442-65-4
Erscheinungstermin: Februar 2009

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Wiederveröffentlicht als 3 E-Books á je 4 Storys
Rowohlt 2013, 1,49 Euro.

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Hamburger Förderpreis für Literatur 2002 & 2008
Preisträger beim MDR-Literaturpreis 2003 & 2006
Limburg-Preis 2000

 

„… Prosa, deren Skurrilität und schnelle Schnitte an Filme wie ‚Short Cuts‘ oder ‚Pulp Fiction‘ erinnert.“
Hamburger Abendblatt

„Wer Carver mag, ist hier bestens bedient. Und wird sich – wie bei Carver – wünschen, dass da noch mehr kommt.“
Leipziger Internetzeitung

„Immer wieder ringen Mohls Helden um Orientierung; wissen nicht, was ihnen geschehen ist, wissen nicht, was ihnen demnächst passiert. Dazu ist es knapp, unprätentiös und gelegentlich angenehm lakonisch geschrieben: Nils Mohl verdient es, nicht nur geehrt, sondern mehr noch gelesen zu werden.“
Die Welt

„… sehr modern, sehr auf Höhe der Zeit – einer Zeit, in der Mohls Charaktere immer wieder an die Grenzen ihrer Beziehungsfähigkeit stoßen, ganz offensichtlich auch in der Beziehung zu sich selbst.“
Oberhessische Zeitung

„Nils Mohl beherrscht den Ton, und nicht nur einen. Seine Geschichten sind schnell, präzise, leicht surreal und sehr sinnlich …“
Dorothea Dieckmann

 

 

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 Kasse 53  Cover_K53_TB

Kasse 53
Roman. Achilla Presse.
Hardcover, ca. 200 Seiten, 16,– Euro
ISBN 978-3-940350-03-9
Erscheinungstermin: 29. Februar 2008
Taschenbuch: Rowohlt, Januar 2015
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LCB-Werkstattstipendium 2001

 

„… ein böses, oft sehr witziges Gesellschaftsporträt.“
Hamburger Abendblatt

“ … von einer erstaunlichen stilistischen Sicherheit und Unterhaltsamkeit …“
TLZ

„… ein ungewöhnliches Buch …, das eigentlich kein Roman ist, wie es auf dem Umschlag steht, sondern eine Art Mosaik über den Alltag eines Kaufhauskassierers. Es gibt keinen Plot, keinen Konflikt, keine Figurenentwicklung, und doch ist ‚Kasse 53‘ ein spannendes Buch …“
jetzt.de

„Nils Mohl demonstriert anhand dieses … Buches, mit herrndorfscher Wucht vergleichbar, wie einsam ein Mensch unter vielen Menschen sein kann. Wie er ein Teil einer anonymen Masse ist, wie er trotz seiner Individualität nichts weiter ist als ein unbedeutendes, ersetzbares Staubkorn. Ganz gleich, wie groß die Welt im Kopf dieses Individuums ist. Ganz egal, wie gut man ist. Man ist, man isst, man existiert und funktioniert.“
Chris Popp, Booknerds

„Sein Held ist der Kassierer, ein Mann ohne Eigenschaften und sozialen Bindungen, dafür mit einer ausgeprägten Beobachtungsgabe und Sinn fürs Absurde. Der Mann sammelt Eindrücke wie Kassenbons, die das Format vorgeben, in dem er sie als Erzähl-Spots wieder ausstößt … Prima hellsichtig versponnen übrigens die Überlegungen zu einem fiktiven Studium der Enzyklopädie, die sich hier als erstaunlich lohnende Wissenschaft entpuppt.“
Kieler Nachrichten

„Mit einer großen sprachlichen Virtuosität schreibt Mohl … über das Leben eines kleinen, unbedeutenden Kaufhaus-Kassierers, dessen Alltag durch die Kasse getaktet ist, aber darum noch lange nicht in Langeweile abgleiten muss.“
Manuela Haselberger, Freie Presse

„Mit einem häufig überraschenden, trockenen Witz entwickelt Nils Mohl in seiner leichtfüßig daherkommenden Prosa die unheimlichen Freuden der Affirmation … Der Preis der Waren ist nicht ‚39,99‘, der Preis wird im Kopf gezahlt …“
Ursula Krechel

 

 

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High und Low Level Litbizz
Über den Berufs- und Karrierestart von Schriftstellern heute
Essay. Artislife.
Paperback, 172 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 3-938378-11-5
Erscheinungstermin: 28. Mai 2006

 

„… ein äußerst gut lesbares Stück Text … unterhaltsam, kurzweilig, informativ … eine kalte Dusche Realismus“
André Hille, Kunststoff

„… ein Aufruf zum beherzten ‚Trotzdem'“
Kieler Nachrichten

„… ein Muss für Jungschriftsteller“
Martin von Arndt

 

 

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Revolution
Stück.
zus. mit Max Reinhold
UA: 24. April 2003 in Basel (Raum 33)
DEA: 8. März 2004 in Kiel (Schauspielhaus)

 

„… ein attraktives, junges Stück Zeitdiagnostik.“
Neue Zürcher Zeitung

„… als hätte Robert Gernhardt gerade Herrn Lehmann getroffen.“
Kieler Nachrichten

„Da wird erst über die bevorstehende Apokalypse gesprochen, um überzugehen zu schlechtem Kantinenessen und Hautkrankheiten. (…) ‚Revolution‘ hat sonst weiter keine Handlung, dafür aber einen sehr unterhaltsamen Diskurs, der vom Publikum mit vielen Lachern bedacht wurde.“
DeutschlandRadio Berlin

„Das ist frech und radikal und wird auch so inszeniert.“
Basellandschaftliche Zeitung


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Muss ja noch nicht das Ende des Besens sein.